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Das Wrong-Way-RiskEs geht nicht um ein paar Münzen, sondern um mindestens 1,4 Billionen Dollar - und es sind wirklich Billionen, also die englischen "trillions". Und inhaltlich geht es wieder um die KI Blase, die auch in diesem Jahr unendlich weiter aufgeblasen wurde. Es sieht nur auf dem Papier gut aus, eine Seite hat einen prall gefüllten Auftragsbestand, der andere viel frisches Kapital. Wenn man sich die Sache jedoch genauer ansieht - wie es Bernd Müller bei Telepolis.de im unten verlinkten Artikel gemacht hat, dann muss man skeptisch werden. Wie bei den berüchtigten Schneeballgeschäften fließt das Geld im Kreis. Das geht solange gut, wie genug Geld durch den Hype angesaugt wird und neue Geldgeber auf den scheinbar gut geölten Zug aufspringen. Doch dieser Vorgang ist stets endlich. Telepolis.de schreibt: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat es durch gerechnet. Das Ergebnis: Seit 2023 gibt es demnach 14 Geschäfte dieser Art, dabei geht es um rund 300 Milliarden US-Dollar Eigenkapital, 650 Milliarden US-Dollar Schulden und Zusagen über künftige Umsätze von 1,4 Billionen US-Dollar. Zum Leidwesen des IWF hängt diese gigantische Summe an nur wenigen Unternehmen statt auf einer breiten Basis und funktionstüchtigen Produkten zu basieren. In dem verlinkten Artikel wird dieser zirkuläre KI-Finanzkreislauf mittels Tabellen und Grafiken erläutert. Und dann kommt noch das Wrong-Way-Risk hinzu. Im Finanz-Circus beschreibt dieser Begriff die ungewollte Abhängigkeit von Risiken untereinander. Der IWF beschreibt den Begriff so: Beteiligungen und Kredite an diese Firmen verlören „genau dann an Wert, wenn die damit verknüpften künftigen Einnahmen beeinträchtigt sind“. Genau dieses Szenario droht in der KI Branche. Alles hängt einen einigen Wenigen. Bernd Müller schreibt: "Die Beteiligung schrumpft, der Kredit wird unsicher, und die fest eingeplanten Cloud- oder Chipumsätze bleiben aus. Das Umsatzversprechen sichert also nichts ab, es teilt das Schicksal des Schuldners" und malt in seinem Artikel dazu ein schönes Bild des dann gestörten Geldkreislaufs. Ob es zu dem - in den (a-)sozialen Medien angeblich für den 31.10. - vorhergesagten Crash kommen wird oder nicht, schon jetzt leiden vor allem die Schwellenländer des Südens an den hohen Zinsen und der Schwierigkeit beim aktuellen Hype auf KI Investitionen für ihre (lokalen) Probleme Geldgeber zu finden. Für die Schwellenländer bedeutet die Entwicklung mindestens Stillstand, oft aber sogar Hunger und Notstand. Der IWF beschreibt die waghalsigen Hebel (gehebelte Wetten) bei KI-Aktien in einer Hintergrundanalyse zum Hebel im KI-Ökosystem. Mit seriöser Wirtschaftspolitik hat das alles nicht mehr viel zu tun und schon überhaupt nicht mit der Forderung nach "Well Being" für die Menschen, die sogar der wirtschaftsliberale Adam Smith vertrat, wie wir auf der Tagung der Plattform Privatheit gelernt haben. Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3Sq Link zu dieser Seite: https://www.a-fsa.de/de/articles/9688-20261016-alles-nur-heisse-luft.html Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/9688-20261016-alles-nur-heisse-luft.html Tags: #Wirtschaft #AdamSmith #wellbeing #Luftbuchung #Risiko #wrongwayrisk #AI #KI #Billionen #Hype #Schneeballsystem #BigTech #GAFAM #Ungleichbehandlung #Verhaltensänderung #sozialeNetzwerke #Vorhersage Erstellt: 2026-10-16 08:48:20 Kommentar abgeben |
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