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Schluss mit der Gängelung durch Google, Meta und CoMerfach in den letzten Jahren sind Google, Meta und Co vor europäischen und deutschen Gerichten für ihr Verhalten verurteilt worden. In der Regel ging es um die Bevormundung ihrer Nutzer und dem Abfischen von prsönlichen Daten. Genauso regelmäßig wehren sich diese Konzerne mit hochbezahlten Anwälten und ziehen die Verfahren über Jahre bevor sie Bußgelder zahlen. An ihrem Verhalten ändert sich wenig. Eine Petition auf WeAct weist nun auf einen anderen Aspekt hin, der noch weit schwieriger zu ahnden ist, weil diese Kunden von Google, Meta und Co nicht klagen wollen, um ihr Geschäft nicht zu verlieren. Sie posten über sich und wollen oft nichts anderes als zu dem Thema auf Webseiten zu dem Angebot außerhalb der Plattformen von Google, Meta und Co zu verweisen. Sobald sie dies tun merken sie, dass durch den uns allen unbekannten Algorithmus auf der jeweiligen Plattform ihre Sichtbarkeit abnimmt. Manche Plattformen (z. B. Instagram) verbieten solche Links in Beiträgen gleich vollständig und erlauben nur: „Link in Bio“, wie es in der Petition heißt. Weiter heißt es: Um unsere Aufmerksamkeit ganz an sich zu fesseln, hat Big Tech seine Plattformen in digitale Gefängnisse verwandelt. Die Bundesländer haben jetzt die Chance, uns daraus zu befreien: Im Entwurf des Digitalen Medienstaatsvertrags planen sie immerhin, die Benachteiligung bestimmter Inhalte zu verbieten. Doch das geht nicht weit genug. Wir fordern: Outlinkfreiheit für alle! Warum ist das wichtig?Stell dir vor, du erzählst deinen Freund*innen von einem tollen Buch, einem Verein, einem Blog – und plötzlich verbietet Dir jemand das Wort. Genau das passiert gerade im Netz: Facebook, Instagram, TikTok und andere Plattformen benachteiligen Inhalte, die per Link auf Angebote außerhalb der Plattform verweisen – sogenannte „Outlinks". Entweder lassen sich solche Links gar nicht setzen (etwa in Instagram-Posts). Oder der Algorithmus straft uns ab und zeigt Posts nur noch selten an, wenn sie auf die eigene Website, den Podcast, die Bürger*innen-Initiative oder den Kulturverein verlinken. Das bedeutet: Keine Reichweite, keine Klicks – und ein Post erreicht fast niemanden mehr! Das ist kein Zufall, sondern Geschäftsmodell: Mehr dazu bei https://weact.campact.de/petitions/digitalknast-offnen-mehr-sichtbarkeit-fur-alle-im-netz Kommentar: RE: 20261030 Outlinkfreiheit! Das erleben wir tagtäglich bei der Verlinkung unserer Artikel auf den üblichen sozialen Medien. Deshalb würden wir gern in die Algorithmen einsehen, die genau das oben beschriebene tun. Diese haben ja auch die gegenteiligen Auswirkungen und erhöhen die Sichtbarkeit für Beiträge, die dem Nutzer gefallen. Damit erzeugen sie eine lägere Verweildauer und im schlimmsten Fall Süchtigkeit nach genau solchen Inhalten. Das muss unterbunden werden, denn es ist das Gegenteil von Mündigkeit. Rainer von Aktion-FsA, 30.10.26 9:12 Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3SE Link zu dieser Seite: https://www.a-fsa.de/de/articles/9702-20261030-outlinkfreiheit.html Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/9702-20261030-outlinkfreiheit.html Tags: #Google #Instagram #WhatsApp #Meta #Google #Posts #Outlinks #Reichweite #Klicks #Gefängnis #Algorithmus #Cookies #Petition #Ergonomie #Datenskandale #Verbraucherdatenschutz #Datensicherheit #Verhaltensänderung #Gängelung #Manipulation Erstellt: 2026-10-30 08:32:47 Kommentar abgeben |
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