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30.05.2026 Schutz des Lebens ist ein Menschenrecht

Nur noch trocken Brot und Wäsche im Fluss waschen?

Mit solchen Fake News muss sich die Deutsche Umwelthilfe herumschlagen, nachdem sie am 29. Januar 2026 gegen die Bundesregierung ihre Klimaklage gewonnen hatte. Im Urteil wurde festgestellt, dass die Rücknahme von Klimaschutzmaßnahmen durch die aktuelle Bundesregierung gegen den Schutz des Lebens und die Menschenrechte verstößt. In der Folge muss sich der Bundesgeschäftsführer der DUH, Jürgen Resch, täglich mit neuen Hass- und Bedrohungsbotschaften, anonymen Anrufe und seit Jahren erstmals wieder mit einem Identitätsdiebstahl herumschlagen. Rechtslastige und den Ölkonzernen nahestehende Medien wie die NZZ ereifern sich über eine angebliche "Klimadiktatur der DUH" als Folge dieses Gerichtserfolges und die Zeitung mit den vier Großbuchstaben sieht die Deindustrialisierung Deutschlands und eine Verarmung der Menschen voraus - mit den in der Überschrift genannten angeblichen Fakten.

Diese Reaktionen zeigen, dass das Gerichtsurteil ein Schritt in die richtige Richtung war. Deshalb bleibt die DUH auch dran und verlangt von Bundesumweltminister Schneider - im Notfall durch Zwangsvollstreckungen - weitere massive Klimaschutzmaßnahmen. Stützen kann sich die DUH dabei auf die aktuell letzte Woche vom Expertenrat bis 2030 nachgewiesene Klimaschutzlücke von 60 bis 100 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten. "Noch am Tag der Vorstellung selbst hat der regierungseigene Expertenrat dieses Programm als inhaltlich unzureichend bewertet. Der neue Prüfbericht des Expertenrats vom 18. Mai macht das Versagen der Bundesregierung jetzt noch deutlicher", schreibt die DUH.

Auch die Bundesländer gehören verklagt

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verfehlt seine eigenen Klimaziele und möchte trotzdem untätig bleiben. Die Thüringische Landesregierung unter CDU-Minister Mario Voigt plant sogar die Komplettstreichung des Landes-Klimaschutzgesetzes. Das hat die DUH bewogen gegen die bayerische Landesregierung vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und die thüringische Landesregierung vor dem Thüringischen Oberverwaltungsgericht vorzugehen. Dafür bittet die DUH um Spenden.

Mehr dazu bei https://www.duh.de/spenden/klimaschutz-durchsetzen/


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Tags: #DUH #Urteil #Klagen #CO2 #Umwelt #Klima #Menschenrechte #Handel #Öl #Kohle #Gas #Bundesländer #Industrialisierung #Aufrüstung #Frieden #Krieg #Bundestagswahl #Mißachtung
Erstellt: 2026-05-30 08:22:51


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